Freizeitliches

Sport und Reisen – es ist nicht viel, was ich tue, wenn ich nicht arbeite. Aber dafür davon viel!

Vor ein paar Jahren begann mein sportliches Leben. Eine Freundin brachte mich zum Bouldern, aus dem Bedürfnis, endlich mal ordentlich Kraulen zu lernen, belegte ich Schwimmkurse. Um ein Ziel zu haben, meldete ich mich für einen Jedermann-Triathlon an. Dabei merkte ich, dass ich Lauftraining gebrauchen könnte und nahm mir vor, noch im gleichen Jahr Halbmarathon zu laufen. Die Höhenangst besiegte ich mit Seilklettern (und Achterbahn fahren) und um genug Muskelkraft und Körperspannung für Laufen, Schwimmen, Klettern zu haben, quäle ich mich im positivsten Sinn beim Kraft-Intervalltraining. Das alles ist aus meinem Leben nicht wegzudenken. Es gibt fast keinen Tag ohne Sport. Und das ist gut so.

Genauso wenig mag ich nicht mehr ohne die Reisen sein. Reisen erdet, lässt reflektieren, gibt Zeit, Gedanken zu sortieren und Horizonte zu erweitern. Im Arbeitsalltag gibt es eine Sehnsucht in Richtung Berge, ein geplanter Flug/eine Zugfahrt macht mich fröhlich. Ich habe durch meine Arbeitsstruktur die Freiheit, so zu reisen, wie ich möchte. Ich kann es mir leisten, einfach noch einmal drei Wochen weg zu sein und da ich nicht weiß, wie lange das noch möglich ist – finanziell, jobmäßig, familienbedingt etc. – fahre ich jetzt.

In den letzten Jahren habe ich gesehen: Die Mücken im schwedischen Lappland, Sanddünen im Iran, indische Flüsse und Dörfer, isländische Einsamkeit, einige europäische Städte und viele, viele Berge. Im Winter, Sommer, bei Eintages- oder Wochentouren, bei einer Alpenüberquerung und mehrtägigen Schneeschuhwanderung. Schön ist es sowieso überall.